Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer: Kranzniederlegung am Steinplatz

Foto: Kranzniederlegung am Steinplatz, Foto von Simon Hertel und Judith StücklerFoto: Kranzniederlegung am Steinplatz, Foto von Simon Hertel und Judith Stückler

Anlässlich des 65. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer gedachte der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf der Opfer der deutschen Teilung. Am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Steinplatz legten BVV-Vorsteherin Judith Stückler und Bezirksstadtrat Simon Hertel einen Kranz nieder.

Der 13. August 1961 markiert einen der dunkelsten Tage der deutschen Nachkriegsgeschichte: Mit dem Bau der Berliner Mauer wurden Familien zerrissen, Lebenswege gewaltsam getrennt und das SED-Unrechtsregime zementiert. Mindestens 140 Menschen verloren an der Berliner Mauer ihr Leben beim Versuch, in die Freiheit zu gelangen.

Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit

Bezirksstadtrat Simon Hertel (CDU) hob bei der Kranzniederlegung die bleibende Bedeutung des Gedenkens hervor:

„Der 13. August erinnert uns daran, welche Folgen die Teilung Deutschlands für Millionen Menschen hatte. Familien, Freundschaften und Lebenswege wurden durch die Mauer getrennt. Das Gedenken an die Opfer der deutschen Teilung mahnt uns, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte niemals als selbstverständlich anzusehen.“

Auch BVV-Vorsteherin Judith Stückler unterstrich die Verpflichtung zur aktiven Erinnerungskultur:

„Erinnerung bedeutet Verantwortung. Indem wir an die Opfer der Berliner Mauer und der deutschen Teilung erinnern, halten wir ihre Geschichten lebendig und stärken zugleich das Bewusstsein dafür, wie wertvoll eine offene, demokratische Gesellschaft ist. Diese Verantwortung tragen wir auch gegenüber den kommenden Generationen.“

Verantwortung für die Gegenwart

Für die CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf ist das historische Gedenken untrennbar mit dem Einsatz für die heutigen Grundwerte verbunden. Manuel Sandvoß, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Personalpolitischer Sprecher, betont:

„Wenn wir an den Mauerbau heute vor 65 Jahren erinnern, dann bedeutet das auch, für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in der Gegenwart einzutreten.“

Die CDU-Fraktion setzt sich weiterhin dafür ein, die Erinnerungskultur im Bezirk lebendig zu halten und nachfolgenden Generationen den Wert einer wehrhaften Demokratie zu vermitteln.