CDU-Antrag zeigt Wirkung: Bezirksamt kündigt neue Hinweisschilder gegen Entenfütterung an

Foto: Enten, Canva SymbolbildFoto: Enten, Canva Symbolbild

Auf Initiative der CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf will das Bezirksamt die Hinweisschilder gegen das Füttern von Wildtieren in den Grünanlagen und Parks erneuern und um zusätzliche Standorte ergänzen. Das Bezirksamt reagiert damit auf unseren Antrag, den die Bezirksverordnetenversammlung am 2. Juli 2026 beschlossen hat.

Moderne Schilder nach Berliner Vorbild

Der Antrag sieht vor, an geeigneten Stellen in Parks und Grünanlagen Hinweisschilder gegen das Füttern von Wildtieren, insbesondere Wasservögeln, aufzustellen. Die Darstellungen sollen modern und visuell verständlich sein und die negativen Folgen des Fütterns anschaulich vermitteln. Die Schilder berücksichtigen explizit auch Kinder und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Als Vorbild nennt der Antrag erfolgreiche Beispiele aus anderen Berliner Bezirken, etwa die wortspielreiche Kampagne „Brotal überfüttert“.

Warum Brotfüttern den Tieren schadet

Brot hat für Enten, Schwäne und andere Wasservögel kaum Nährwert und kann bei Jungtieren zu Mangelerscheinungen und Fehlbildungen führen. Übriggebliebenes Brot verrottet zudem im Wasser, verschlechtert die Wasserqualität und zieht Ratten an. Moderne Hinweisschilder sollen genau diese Zusammenhänge auf einen schnellen Blick vermitteln.

Dazu unser Sozialpolitischer Sprecher Sean Zielinski: „Unser Antrag wirkt: Der Bezirk wird die bestehenden Hinweisschilder erneuern und zusätzliche Standorte schaffen. Denn wer Enten, Schwäne und andere Wildtiere füttert, meint es meist gut, tut den Tieren damit aber keinen Gefallen. Entscheidend ist deshalb, verständlich zu informieren, statt nur zu verbieten.“